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Parktechnik: von der klassischen Schrankenanlage zu digitalen Lösungen

Parktechnik im Vergleich: Bisher wurde jeder Parkraum als eigener Kosmos betrachtet, dessen Horizont nur von der Ein- bis zur Ausfahrt reichte. Doch wachsende Mobilitätsbedürfnisse erfordern fortschrittliche Lösungen. Welche Technik ist zukunftsfähig?

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2025
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Lesezeit
Minuten
Inhalte

Die Entwicklung der Parkraumtechnik

Die Digitalisierung sorgt schon seit Jahren für ein Umdenken in der Gesellschaft, wodurch sich die Ansprüche an jeden Lebensbereich ändern. Ein wichtiger Punkt ist dabei natürlich die Mobilität, zu der alltägliche Vorgänge wie das Parken gehören. Bisher wurde jeder Parkraum als eigener Kosmos betrachtet, dessen Horizont nur von der Ein- bis zur Ausfahrt reichte. Schaut man auf die Entwicklung der Parkraumtechnik in Deutschland, wird schnell deutlich, dass dieses Denken nicht mehr zeitgemäß ist. Doch welche Technologien wurden bisher verwendet und was wird sich durchsetzen?

Der Klassiker der Parktechnik: Die Parkplatzschranke


Ein Blick in die Vergangenheit zeigt zunächst die Weiterentwicklung der Parkschranke. Von der manuellen Öffnung, hin zu elektrischen Schranken mit Parktickets, weiter zu modernen Ansätzen mit Chip oder Kennzeichenerkennung.

Die physische Abgrenzung mit einer Schranke regelt klar die Befugnis über Ein- und Ausfahrt, jedoch ist diese Technik noch immer mit hohen Anschaffungs- und auch Wartungskosten verbunden. Defekte Schranken erfordern schnelles Handeln, denn Beschädigungen oder technische Probleme müssen aufgrund drohender Umsatzeinbußen schnell behoben werden. Ein weiterer Nachteil besteht in der Zukunftsfähigkeit: Bereits jetzt ist klar, dass Parkraum sich an vielen Orten zu sogenannten Mobility Hubs entwickeln wird, welche Knotenpunkte für Parkmöglichkeiten, Sharing Modelle und ÖPNV bilden werden. Die physische Barriere erschwert eben diese Integration von Sharing Angeboten und flexiblen Abrechnungsmodellen für Parken und E-Laden. 

Parkraumkontrolle durch eingebaute Parksensoren


Einen anderen digitalen Ansatz bildet die Nutzung von Parksensoren, welche auf jedem zu kontrollierenden Stellplatz befestigt werden. Dadurch können Parkwächter:innen Falschparker bei  Bestreifungen gezielt identifizieren. Weiterhin ermöglichen Sensoren den Gewinn von Informationen zu Auslastung und zum Nutzungsverhalten der Parkfläche. Wenn auch seltener wartungsanfällig als elektrische Schranken, verfügen die Sensoren über Batterien, welche alle 3-5 Jahre ausgewechselt werden müssen. Hinzu kommt die bekannte Problematik der personellen Bestreifung: Die Parkraum-Kontrolle erfolgt nur stichprobenartig, zudem können mögliche Strafzettel zu Ärger auf der Fläche und Beschwerden in umliegenden Geschäften führen.

Schrankenfreie Parkraumtechnik


Die aktuell wohl fortschrittlichste Technik basiert aus smarten Parksystemen, die fast komplett ohne Hardware auskommen. Durch einen Scanner wird das PKW-Kennzeichen bei der Ein- und Ausfahrt DSGVO-konform erfasst und anhand dessen die Parkgebühr ermittelt.  Diese kann per App oder mit allen geläufigen Zahlungsmethoden über einen Automaten beglichen werden. Der gesamte Prozess läuft digital ab - Schranken, Sensoren, Kontrollpersonal und Papiertickets sind nicht mehr notwendig. 


Damit entfallen für Parkplatzbetreibende immense Kosten in der Anschaffung und Instandhaltung ihrer Parkraumtechnik. Digitale Parksysteme sind weniger wartungsanfällig, da nur noch der Kennzeichenscanner analog angebracht werden muss. Dieser ist robust und unauffällig und dadurch auch vor Vandalismus geschützt.


Auch ein 24/7 Wartungsservice für Verschleißteile und Systemausfälle, wie er bei beschranken Parkräumen gebraucht wird, ist nicht mehr notwending. Anders als herkömmliche Parksensoren, erlaubt die Kennzeichenerkennungs-basierte Parktechnologie ein Höchstparkdauer-Monitoring und identifizierte Parkverstöße direkt, sodass keine manuelle Bestreifung der Fläche notwendig ist.

Digitales Parken als Technik der Zukunft

Warum sollte die Digitalisierung vor verschlossenen Parkplatzschranken stehen bleiben? Parkende wollen auf das Kramen nach Kleingeld für Automaten, eine Zettelwirtschaft aus Papiertickets und umständliches Anfahren auf beschrankte Parkflächen verzichten. Stattdessen soll der Park- und Bezahlvorgang unkompliziert und digital abgewickelt werden. Eine Rückkehr zu analogen Techniken ist undenkbar. 

Parkräume als Teil digitaler Mobilitätskonzepte


Parkräume können nicht mehr isoliert betrachtet werden, sondern müssen als Bestandteil in digitale Mobilitätskonzepts integriert werden. Die Integration von Partnern um die Parkkosten per App zu bezahlen, Car-Sharing Modelle zu nutzen oder auch einen E-Roller für die Weiterfahrt im Innenstadtgebiet zu mieten, wird sich immer mehr zum Standard etablieren. Nur so können aus einfachen Parkflächen smarte Mobilityhubs werden. Diese Anforderungen sind mit bisherigen Technologien durch Parkschranken und Sensoren nicht abbildbar.


Schrankenfreies Parken kann demnach schon lange nicht mehr als fernes Zukunftskonzept angesehen werden, sondern bildet bereits heute den neuen Status Quo in der Parkbranche, an dem langfristig kein Weg vorbeiführen wird.


Eines der etablierten Unternehmen im Bereich digitales Parkmanagement ist der Münchner Technologie-Anbieter Peter Park System GmbH. Neben der schrankenfreien Ein- und Ausfahrt durch automatische Kennzeichenerkennung, ermöglicht das Peter Park System eine Plattform, um unterschiedliche Mobility Services einzubinden. Damit hilft das Unternehmen Parkraumbetreibenden Ihre Technik an die zeitgemäßen Bedürfnisse an Mobilität anzupassen und dabei von den Vorteilen der schrankenfreien Technik zu profitieren. 

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Häufig gestellte Fragen zur Parkraumüberwachung

Was ist digitale Parkraumüberwachung?

Digitale Parkraumüberwachung ist eine Technologie, die es ermöglicht, Parkflächen automatisch zu überwachen und zu verwalten. Dabei werden Systeme wie Kennzeichenerkennung und Echtzeit-Datenanalyse genutzt, um die Parkdauer zu überprüfen, Verstöße zu erkennen und die Parkraumauslastung in Echtzeit zu überwachen – ganz ohne manuelle Eingriffe.

Welche Vorteile bietet digitale Parkraumüberwachung?

Effizienzsteigerung: Automatische Überwachung reduziert den Verwaltungsaufwand.

Kostensenkung: Geringer Hardwareeinsatz und minimale Wartung senken Betriebs- und Investitionskosten.

Bessere Parkraumnutzung: Echtzeit-Überwachung sorgt dafür, dass Stellplätze für die richtigen Nutzer verfügbar sind.

Benutzerfreundlichkeit: Einfaches Parken für Ihre Nutzer ohne manuelle Schranken oder Tickets.

Datenschutz: Unsere Lösungen sind DSGVO-konform und gewährleisten sichere Datenspeicherung.

Wie funktioniert die Kennzeichenerkennung?

Die Kennzeichenerkennung scannt die Nummernschilder von Fahrzeugen, die eine Parkfläche betreten oder verlassen. Das System erfasst die Parkdauer und prüft, ob die Parkvorschriften eingehalten werden. Verstöße wie Überziehen der Parkzeit oder fehlendes Parkentgelt werden automatisch erkannt und entsprechend bearbeitet.

Ist die digitale Parkraumüberwachung sicher und datenschutzkonform?

Ja, unsere Systeme sind DSGVO-konform und erfüllen alle gesetzlichen Anforderungen zum Schutz der Privatsphäre. Die erfassten Daten werden datenschutzkonform verarbeitet und nur die notwendigen Informationen werden gespeichert, um den Parkvorgang zu überwachen.

Wie schnell kann die digitale Parkraumüberwachung implementiert werden?

Die digitale Lösung ist oft innerhalb eines Tages implementiert. Sie benötigen lediglich Scanner und Schilder, um die Nutzer über die Parkregeln zu informieren. Wir installieren schnell und ohne große bauliche Veränderungen oder lange Ausfallzeiten. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin!

Welche Arten von Parkflächen kann ich mit der digitalen Lösung überwachen?

Unsere Lösung eignet sich für alle Arten von Parkflächen, sowohl im Innenbereich als auch im Außenbereich. Sie kann in Einkaufszentren, Flughäfen, Hotels, Gesundheitszentren, an Badeseen, Stränden und Bergbahnen eingesetzt werden. Die digitale Parkraumüberwachung ist skalierbar und anpassbar, um den Anforderungen jeder Parkfläche gerecht zu werden.

Wie profitieren meine Kunden von der digitalen Parkraumüberwachung?

Durch die digitale Parkraumüberwachung profitieren Ihre Kunden von einer stressfreien Parkraumerfahrung. Sie müssen nicht länger nach einem Parkplatz suchen oder sich um Parkscheine kümmern. Unsere Echtzeit-Daten sorgen dafür, dass Stellplätze immer optimal genutzt werden, und die automatisierte Parkzeitkontrolle stellt sicher, dass Fremdparker ferngehalten werden.

Kann die digitale Parkraumüberwachung mit anderen Systemen integriert werden?

Ja, unsere Lösungen lassen sich problemlos mit anderen Systemen und Park-Apps integrieren, um die Nutzererfahrung weiter zu verbessern. Wir bieten flexible Integrationen, die es ermöglichen, verschiedene Systeme wie Online-Zahlung oder Ladestationen für Elektrofahrzeuge miteinander zu verbinden.

Werden auch ausländische Kontrollschild erkannt?

Ja. Es können Kontrollschild aus allen europäischen Ländern erfasst werden.

Müssen Autofahrer:innen bei der Einfahrt abbremsen?

Nein. Die Autofahrer:innen müssen lediglich die Geschwindigkeitsbegrenzungen der geltenden Straßenverkehrsordnung einhalten.

Wie funktioniert die Kontrollschilderfassung?

Bei Ein- und Ausfahrt wird das Kontrollschild eines Fahrzeugs automatisch erkannt. Es findet keine dauerhafte Videoaufzeichnung statt. Lediglich bei Erkennung eines Kontrollschilds erfolgt eine einmalige datenschutzkonforme Erfassung des Kontrollschildbereichs.

Wie verhält sich das System bei Regen oder Schnee?

Der Kontrollschildscanner ist mit einem Witterungsschutz und Heizelement ausgestattet und für sämtliche Witterungsverhältnisse ausgelegt.

Funktioniert die Kontrollschilderkennung auch bei Dunkelheit?

Ja. Die Kontrollschilderkennung arbeitet bei Dunkelheit mithilfe von zusätzlicher Infrarotbeleuchtung.

Wo kann Peter Park eingesetzt werden?

Die Lösung eignet sich für alle klar begrenzten Parkflächen abseits der öffentlichen Straßen. Die Technik kann sowohl im Innen-, als auch im Außenbereich eingesetzt werden. Beispielsweise sind Außenstellflächen, Parkhäuser oder in Tiefgaragen.

Wer ist für den Datenschutz verantwortlich?

Die Peter Park ist verantwortlich für den datenschutzkonformen Betrieb des Parkraumsystems.

Muss die Kontrollschilderfassung bei der jeweiligen Datenschutzbehörde gemeldet werden?

Nein, Sie müssen die Kontrollschilderkennung nicht bei der Datenschutzbehörde melden.

Ist die Kontrollschilderfassung in Deutschland erlaubt?

Ja, unter Beachtung der geltenden DSGVO.

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